Darkness Turns On

Anathema [engl.] Kirchenbann

Anathema bezieht sich nicht auf die, mittlerweise nicht mehr so neue, Modeerscheinung der Pro-Ana-Blogs [Ana steht in diesem falle als Abkürzung für Anorexia Nervosa (oder auch die Magersucht)]  sondern distanziert sich sogar ausdrücklich davon.
Das Wort Anathema, oder aber auch der Kirchenbann, bezieht sich auf die Ansichten der Personen selbst auf das Spiegelbild derselbigen.
Die Kirche wird von vielen als letzer Ort zur Zuflucht gesehen, in Geschichten werden Kirchen als Herbergen bezeichnet, sind die Retter in der Not, helfen, wo schon längst alle Hoffnung verloren ist und nehmen auf, wem selbst die Hunde das Knurren verweigern.
Doch was, wenn einen selbst dieser Ort nicht mehr haben möchte? Wenn man voll Boshaftigkeit, Ignoranz und Egoismus selbst diesen Ort verwährt bekommt? Ein Bannfluch [engl. Anathema] zieht sich sachte durch die Nacht, verweigert Hilfe dem Monster gegenüber.
Dies ist, worauf sich Anathema bezieht.

Die Autoren

Was niemand mehr haben mag, setz sich zusammen und gründet eine neue Gemeinschaft. In der Kindheit verloren fand sich diese Gemeinschaft anders als es der Großteil der Bevölkerung es kennt.
In einer Herberge sitzen sie und suchen nach Spuren des Alltags, versuchen verzwiefelt Anschluss an die Heiligen zu finden, die den Dreck niemals wollten.

Die Autoren gehen nicht näher auf sich ein, denn Worte ohne Vorhang erklingen im Endeffekt lauter.

 

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